Büchereitagung

Büchereitagung 2017

Die Büchereitagung findet vom 16. bis 17. September 2017 im Priesterseminar in Limburg statt. Nähere Einzelheiten erfahren Sie zu einem späteren Zeitpunkt hier.


Rückschau auf die Büchereitagung 2016

WIESBADEN-NAUROD. Die diesjährige Jahrestagung der Fachstelle für Büchereiarbeit beschäftigte sich mit der Zukunftsfähigkeit von Katholischen öffentlichen Büchereien.

Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kamen ins Wilhelm-Kempf-Haus, um sich mit der Vernetzung und der Zusammenarbeit in der "Pfarrei neuen Typs", mit der Mitarbeitergewinnung und der Finanzierung der Bücherei zu beschäftigen. Tipps gab es auch für kreative Veranstaltungsarbeit mit Kindern im Kirchenjahr und für die Flyergestaltung.

Zur Eröffnung der Tagung begrüßte die Leiterin der Fachstelle für Büchereiarbeit, Carola Güth, die Teilnehmer und den Geschäftsführer des Borromäusvereins, den Diplomtheologen Guido Schröer, der in einem Impulsreferat einen Blick auf die Rahmenbedingungen für KÖBs warf. Der Titel seines Referats lautete: „Wie machen wir unsere KÖB zukunftsfähig?“

Am Samstagvormittag informierten sich zahlreiche Ehrenamtliche in der Buchausstellung der borro medien gmbh über das aktuelle Angebot, um Bücher und andere Medien für den Bestand ihrer KÖB vor Ort auszuwählen. Außerdem wurde die Möglichkeit rege genutzt, Fragen zum Bibliotheksprogramm BVS und Fragen rund um die Büchereiarbeit zu klären.

Am Abend stellte Michaela Abresch Ihren Roman "Die Scherbenhüterin" mit musikalischer Unterstützung von Uwe Wagner vor.

Am Sonntag stellte Dipl.-Bibl. Jürgen Seefeldt spannende und niveauvolle Literatur vor, die gut ins Profil der Büchereien passt und für die Büchereiteams eine Hilfestellung beim Bestandsaufbau bedeutet.

Angefüllt mit vielen Informationen, Ideen und Gesprächen gingen die Ehrenamtlichen gestärkt in ihre Büchereien zurück.

Im Bistum Limburg gibt es ca. 90 Katholische öffentliche Büchereien mit rund 750 ehrenamtlichen Büchereimitarbeiterinnen und -mitarbeitern der unterschiedlichsten Altersgruppen. Sie verleihen Bücher und andere Medien, betreiben Leseförderung und Veranstaltungsarbeit, bieten einen Ort der Kommunikation und machen so die Bücherei zu einem lebendigen Ort der Begegnung in der Gemeinde.

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Rückschau auf die Büchereitagung 2015

WIESBADEN-NAUROD. Auf Spurensuche sind 80 Büchereimitarbeiterinnen und -mitarbeiter am 3. und 4. Oktober gegangen. Unter dem Motto "Lesespuren, Lebensspuren, Gottesspuren" hatte die Fachstelle für Büchereiarbeit im Bistum Limburg zu ihrer Jahrestagung ins Wilhelm-Kempf-Haus in Wiesbaden-Naurod eingeladen. Im Mittelpunkt stand dabei Literatur, die sich mit existentiellen Fragen des Lebens auseinandersetzt.

"Menschen sehnen sich nach Heilsein und Ganzheit. Literatur kann helfen, sich selbst als Suchender wahrzunehmen und auf den Weg zu machen", sagte die Referentin und frühere Fachstellenleiterin Sonja Bluhm. Literatur könne zu einer Erweiterung der eigenen Lebenskompetenzen beitragen, weil Menschen an den Erfahrungen anderer teilhaben und diese Erfahrungen durch literarische Kunstfertigkeit nacherlebbar gemacht würden. Häufig transportierten Romane zwischen den Zeilen Lösungsmöglichkeiten für persönliche Lebensfragen, erklärte Bluhm.

Am Samstag, 3. Oktober, informierten sich zahlreiche Ehrenamtliche in der Buchausstellung der borro medien gmbh über das aktuelle Angebot, um Bücher und andere Medien für den Bestand ihrer Katholischen Öffentlichen Bücherei (KÖB) vor Ort auszuwählen.

In verschiedenen Arbeitskreisen beschäftigten sich die Teilnehmer am Sonntag unter anderem mit den Themen E-Books, Literaturgesprächskreise und der Bestand religiöser Bücher in der KÖB. Daneben wurden auch Medien für Asylsuchende zum Thema.

Im Bistum Limburg gibt es etwa 90 Katholische Öffentliche Büchereien mit rund 750 ehrenamtlichen Büchereimitarbeiterinnen und -mitarbeitern der unterschiedlichsten Altersgruppen. Sie verleihen Bücher und andere Medien, betreiben Leseförderung und Veranstaltungsarbeit. (CLM)


Rückschau auf die Tagung 2014

Der gesellschaftliche und demografische Wandel und die Auswirkungen auf die Büchereien war das Thema der diesjährigen Büchereitagung. Etwa 90 TeilnehmerInnen aus den KÖBs des Bistums trafen sich im Exerzitienhaus der Pallotti-Stiftung in Limburg. Neben dem interessanten Fachvortrag von Gudrun Kulzer M. A. und lehrreichen Arbeitskreisen wurde den Ehrenamtlichen am Abend durch das Duo SprechAkt eine unterhaltsame Show mit dem Thema "Lyrik nervt" geboten.

In der Buchausstellung der borro medien gmbh informierten sich die Ehrenamtlichen über das aktuelle Angebot, um Bücher und andere Medien für den Bestand ihrer KÖB vor Ort auszuwählen.


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Rückschau auf die Büchereitagung 2013

50 Jahre Fachstelle - Erfolgreiche Jubiläumstagung betont die Wichtigkeit der Büchereiarbeit

135 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Katholischen öffentlichen Büchereien im Bistum und Gäste konnte Fachstellenleiterin Carola Güth im Wilhelm-Kempf-Haus zum Jubiläum der Fachstelle für Büchereiarbeit im Bistum Limburg begrüßen.

In Ihrem Grußwort betonte die zuständige Dezernentin, Frau Dr. Beate Gilles, die Wichtigkeit der Katholischen öffentlichen Büchereien. Sie dankte den MitarbeiterInnen der Fachstelle und den Ehrenamtlichen für die geleistete Arbeit. „Mit Ihrem Engagement in der Büchereiarbeit geben Sie der Kirche vor Ort ein Gesicht“.

Gunda Ostermann, Geschäftsführerin des Borromäusvereins, beleuchtete in ihrem Festvortrag „Von der Verbreitung guter Schriften bis zum multimedialen ebook“ – Katholische Büchereiarbeit gestern, heute und morgen“ die Entwicklung der Katholischen Büchereiarbeit. Die Zukunft der kirchlichen Büchereien liegt in der Nähe zu den Menschen.

Die Präsentation der Fachstelle für Büchereiarbeit veranschaulichte die Entwicklung in der Fachstelle und den Wandel der Büchereiarbeit. Die Medienvielfalt in den KÖBs, die zahlreichen Leseförderaktionen sowie die Tatsache, dass bereits 70 % der KÖBs mit einer edv-gestützten Ausleihverbuchung arbeiten zeigen eine zukunftsorientierte Arbeit. Ohne die Fähigkeit des Lesens ist eine gelingende Lebensgestaltung immer weniger möglich.

Prälat Dr. Wolfgang Pax feierte den Festgottesdienst mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Büchereiarbeit. Er ging in seiner Predigt darauf ein, dass sowohl das Wort Gottes als auch die Literatur den Menschen vermittelt werden muss.

In der aufgebauten Buchausstellung der borro medien gmbh informierten sich die Ehrenamtlichen über das aktuelle Angebot, um Bücher und andere Medien für den Bestand ihrer KÖB vor Ort auszuwählen. Außerdem wurde die Möglichkeit rege genutzt, Fragen zum Bibliotheksprogramm BVS und Fragen rund um die Büchereiarbeit zu klären. Den Markt der Möglichkeiten am Sonntagmorgen nutzten viele Ehrenamtliche, um sich in verschiedenen Arbeitskreisen rund um die Büchereiarbeit weiterzubilden.

Die Ausstellung „Verbranntes Lesen“, zusammengestellt und ausgeliehen vom Haus am Dom, vermittelte einen Eindruck in die schreckliche Zeit des Nationalsozialismus, die den Menschen den Zugang zur Literatur verwehren wollte.

Heike Della-Peruta aus der KÖB St. Matthias in Frankfurt erhielt das Zertifikat zur „Kirchlichen Büchereiassistentin“ aus den Händen von Gunda Ostermann und Carola Güth.

Eine literarische Reise in die Toskana und Venedig mit Reiner Harscher rundete die Tagung ab.

Im Bistum Limburg gibt es ca. 90 Katholische öffentliche Büchereien mit über 700 ehrenamtlichen Büchereimitarbeiterinnen und Mitarbeitern der unterschiedlichsten Altersgruppen.

Sie verleihen Bücher und andere Medien, betreiben Leseförderung und Veranstaltungsarbeit, bieten einen Ort der Kommunikation und machen so die Bücherei zu einem lebendigen Ort der Begegnung in der Gemeinde.


Rückschau auf die Büchereitagung 2012

Über 100 ehrenamtliche Büchereimitarbeiterinnen und -mitarbeiter aus Katholischen öffentlichen Büchereien (KÖB) des Bistums Limburg kamen zur diesjährigen Büchereitagung der Fachstelle für Büchereiarbeit, um sich mit dem komplexen Thema der Leseförderung zu beschäftigen. Weitere Infos finden Sie hier.